Erst die Systemanforderungen checken, dann kaufen!

Das ist schon vielen Computer-Nutzern passiert: Das neue Spiel ruckelt oder die teure Videoschnitt-Software arbeitet im Schneckentempo. Aus irgendeinem Grund lassen sich Spiele oder Programme einfach nicht installieren und ständig kommt der Hinweis auf die fehlende Systemunterstützung.

Hier hilft dann meistens nur ein Hardware-Upgrade, denn viele Händler verweigern die Rücknahme von genutzter Software. Wer im Internet oder im Einzelhandel Spiele und Software kaufen möchte, der sollte im Vorfeld die Systemanforderungen überprüfen und sich dann für ein passendes Produkt entscheiden.

Auf Systemanforderung.org widmen wir uns im Schwerpunkt den Systemanforderungen von  aktuellen Spielen. Aber auch ein Blick in den bereich Software und Betriebssysteme (zum Beispiel Windows 8) wird angestrebt, wenngleich diese in der Regel weniger Ressourcen benötigen.

Worauf kommt es bei Systemanforderungen an?

  • Betriebsystem
  • Speicherplatz
  • Prozessor
  • Arbeitsspeicher
  • Grafikkarte
  • Internetzugang

Das jeweilige Betriebssystem spielt eine große Rolle. Die meisten Games laufen nur unter Windows. Nutzer von Linux oder Mac OS haben häufig das Nachsehen oder müssen sich mit Emulatoren abmühen.

Der benötigte Speicherplatz auf der Festplatte ist ebenfalls wichtig. Viele Installationen scheitern schon an diesem Punkt! Moderne Spiele benötigen in der Regel 5 GB Speicherplatz. Allerdings gibt es auch Games, die sportliche 35 GB verlangen. (Zum Beispiel das brandaktuelle Total War: Rome II.)

Auch die Art des Prozessors ist ein wichtiger Faktor. Hier gibt es bei allen Spielen und Programmen Mindestanforderungen, die erfüllt werden müssen – sonst läuft nix. Spiele, die durch bombastische Grafik und tolle Soundeffekte glänzen, benötigen entsprechend moderne Hardwarekomponenten. Hat man in diesem Bereich keinerlei Kentnisse, sollte man sich an den Hardwareempfehlungen der Hersteller orientieren. Ob man sich für eine Grafikkarte von ATI oder NVIDIA entscheidet, ist dann nur noch eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Viele Programme und Spiele werden in zwei Etappen installiert. Zunächst installiert man via DVD um anschließend noch einen Teil der Daten per Download aus dem Internet nachzuladen. Hierfür werden natürlich ein Internetzugang  und häufig auch Zusatzprogramme benötigt, damit die eigentliche Anwendung überhaupt installiert und gestartet werden kann. (Ein Vorreiter in diesem bereich ist die Software STEAM.)

Wenn nix mehr geht …

Nicht immer ist schwache Hardware schuld. Auch Firewalls und Antiviren-Software sind eine gängige Fehlerquelle. Eine Installation kann mitunter auch an sehr rigiden Sicherheitseinstellungen scheitern. Antivirenprogramme oder Firewalls blockieren häufig das Nachladen von Daten aus dem Internet – was zum Scheitern der Installation führt.

Kann das ausgeschlossen werden und die installierte Anwendung funktioniert nicht fehlerfrei, sollte man noch einmal einen Blick auf die Systemanforderungen werfen.